Materialien

 

Materialien

 

HOLZ

 

Je nach Holzart und Schnittrichtung zeigt sich Holz in verschiedenen Farben und mit unterschiedlichen Holzmaserungen, die zum Teil auch einen natürlichen Glanz aufweisen. Dies verleiht den aus Holz gefertigten Produkten einen sehr individuellen Charakter. Individualität zeichnet auch die meisten Naturprodukte aus, denn die Natur produziert Nichts absolut identisches, wie beispielswiese zwei absolut identische Bäume. Holz ist ein natürliches Material, das sich an die Rautemperatur anpasst und immer in sich arbeitet, was zu kleineren Veränderungen der Struktur und Farben führen kann. Wird es jedoch hohen Temperaturschwankungen oder sehr trockenem Klima ausgesetzt, kann es naturbedingt zu Rissen kommen. Wenn Holz hingegen sehr feucht oder der Witterung ausgesetzt wird kann sich an der Oberfläche eine grau/silberne Patina bilden.

 

Teakholz

 

Das Holz besitzt einen hellen Splint von zwei bis drei Zentimetern Stärke. Das Kernholz hat eine gelbe bis dunkelbraune Farbe. Durch dunkel-olivbraune bis schwarze Streifen ist das Holz gestreift (Schwarzstreifen-Teak). Diese Farbe stammt von unterschiedlichen Konzentrationen sekundärer Pflanzenstoffe, unter anderem Dehydrotectol und Tectochinon. Diese Streifen treten besonders bei Teak birmanischer Herkunft auf. Auch der Siliziumgehalt des Holzes hängt vom Herkunftsgebiet ab.

 

Technische Holzdaten

Rohdichte (r10–15)0,66 g·cm–3

Druckfestigkeit 51 N·mm–2

Zugfestigkeit 120 N·mm–2

Biegefestigkeit 85 N·mm–2

 

Der Zelluloseanteil beträgt rund 43 Prozent, der Ligninanteil 30 bis 39 Prozent. Im Parenchym des äußeren Kernholzes speichert Teak Kautschuk, bis zu fünf Gewichtsprozent. Dieser außergewöhnlich hohe Kautschukgehalt bedingt die klebrig-ölige Beschaffenheit und stumpfe Oberfläche des Holzes zudem die hohe Abriebfestigkeit, die Säureresistenz und die starke Wasserabweisung des Holzes.

Das Kernholz ist sehr dauerhaft. Verantwortlich dafür sind die sekundären Pflanzenstoffe Tectol, das fungizid wirkt, und Tectochinon, das die Resistenz gegen Insekten bewirkt. Außerdem wirkt der hohe Siliciumgehalt mit an der Resistenz gegen Insekten (besonders gegen Termiten und Bohrmuscheln).

 

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Teak 2014

 

 

STEIN

 

Natursteine werden in Steinbrüchen abgebaut, anschließend in steinverarbeitenden Betrieben auf Maß gesägt und hinsichtlich der Oberfläche bearbeitet.

 

Unebenheiten, Farbunterschiede und Einschlüsse sind bei Natursteinen nicht zu verhindern und machen den Reiz eines Natursteines aus.

 

Die möglichen Gestaltungen der Steinoberflächen von Naturwerksteinen sind abhängig von einer Reihe von Faktoren, wie beispielsweise der Gesteinsfamilie, der Dicke des Materials, der Beschaffenheit der einzelnen Minerale im Gestein, Kundenwunsch usw.. Naturwerkstein weist ein breites Spektrum an Farben und Oberflächengestaltungen auf, die von keinem Kunstmaterial erreicht werden können. Außerdem können Natursteine mit gleicher oder ähnlicher Optik sehr unterschiedliche technische Eigenschaften haben. Ein billiger Granit kann fast die gleiche Optik wie ein hochwertiger Granit haben. Eine häufig gehandelte Marmorsorte aus Carrara, wie zum Beispiel Carrara C, kann „rosten“, ein anderer Carrara C nicht, trotz gleichen Aussehens und gleicher Verlegung tritt die gelbliche Verfärbung nicht ein. Auch die technischen Daten fallen sehr unterschiedlich aus, vor allen Dingen in den Punkten Wasseraufnahme und Festigkeit. Allein die Optik sagt nicht aus, inwieweit sich ein Stein für einen bestimmten Zweck eignet. Die verschiedenen Empfindlichkeiten und Risiken sind aus dem Aussehen nicht zu erkennen.

Kalkhaltige Natursteine (Kalkstein und Marmor), Gneise, Tonschiefer sind säureempfindlich und bedürfen einer anderen Pflege und Reinigung als andere Natursteine, wenn sie als Bodenbelag verbaut werden. Granit und Basalt sind sehr harte, feste und oft dichte Natursteine. Sie werden häufig im Außenbereich verwendet, wo eine hohe Beanspruchung besteht. Kalksteine und Marmore sind weniger hart und werden meistens im Innenbereich eingesetzt oder dienen der Erstellung von Skulpturen. Ihre ästhetischen Wirkungen sind dabei ausschlaggebend. Trotzdem findet man in vielen europäischen Ländern ausreichend Beispiele für jegliche Verwendung aller Gesteinssorten. Die Frage der Eignung für einen bestimmten Zweck ist auch ein Aspekt des persönlichen Blickwinkels. Alle Materialien zeigen durch die Nutzung ihre typischen Alterungsspuren.

Bis auf ganz wenige Ausnahmen (z.B. Ölschiefer) gehören die Natursteine zur Brandklasse A. Lediglich in öffentlichen Bauten sind freitragende Treppen in Naturstein untersagt.

Ein großer Vorteil des Natursteins gegenüber anderen Materialien ist, dass bei der Gewinnung und Verarbeitung von Naturwerkstein ein wesentlich geringerer Energieaufwand als bei anderen Materialien (z.B. keramische Fliesen) erforderlich wird.

 

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Naturstein 2014

 

Marmor

 

Unter Marmor versteht man metamorphosierte Kalksteine und Dolomite mit körnig-kristallinem Gefüge.

Marmor entsteht durch Gebirgsdruck unter Einfluss von hohem Druck und hoher Temperatur (Regionalmetamorphose) oder durch hohe Temperatureinwirkungen im Kontakt mit Gesteinsschmelzen (Kontaktmetamorphose). Die ursprünglich dichte, auch unregelmäßig ausgebildete Kalksteinstruktur wird in eine gleichmäßige, meist mittel- bis grobkristalline Struktur umgewandelt.

Hauptbestandteil des Marmor ist Calcit, bei einigen Arten noch Dolomit. Nebenmineralien sind Quarz, Pyrit, Muskovit, Adular, Plagioklas und andere. Die Farbe ist weiß bis grau, weißbräunlich, rosa, selten schwarz.

Verwendung findet der Marmor in der Bauindustrie (Fliesen, Säulen usw.) und in der Kunst für Plastiken.

Marmor ist ein sehr ausergewöhnliches und seltenes Naturprodukt mit einer unverkennbaren Struktur, welche ihn so besonderst macht. Abriebspuren sind wie bei jedem natürlichen Material gegeben und verleihen Produkten aus natürlichen Materialien erst eine besondere Note. Beim Einsatz und Gebrauch ist zu beachten das Marmor auf Säure empfindich ist.

 

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Marmor 2014

 

 

Onyx

 

Bei dieser Gesteinsgruppe handelt es sich um Kalksinter (Süßwasserkalk), die sich durch das Ausfallen feinster Kalkteilchen aus Quellwasser, unterirdischen Süßwasserläufen (in Karstgebieten) oder durch Sickerwasser in Kalklagerstätten mit natürlichen Hohlräumen gebildet haben. Teilweise entstehen kryptokristalline (amorph erscheinend) oder ausgesprochen kristalline Sinterkalke. In der Geologie werden Gesteine dieser Art auch als quartäre Kalke (Erdzeitalter Quartär) oder Quellkalke bezeichnet. Einige wenige Vorkommen sind bereits vor dem Quartär entstanden.

Onyxmarmore bestehen aus den Mineralien Calcit oder Aragonit. Beides sind Modifikationen der chemischen Verbindung Calciumcarbonat. Es handelt sich um nichtmarine (deshalb Süßwasserkalk), chemische Sedimente.

Die meisten Onyxmarmore haben die Eigenschaft, dass sie im Licht sehr transparent sind und deshalb eine interessante Wirkung erzielen können. Aus diesem Grund wurden sie z.B. im Dom von Orvieto als Kirchenfenster verwendet. Periodisch abgelagerte mineralische Verunreinigungen ergeben zusätzlich oft im Querschnitt (gdL - gegen das Lager) sehr attraktive Bänderungen. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Einlagerungen aus Verbindungen des zwei- und dreiwertigen Eisens. Onyx im geologischen Sinne ist eine Varietät des Quarzes.

 

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Onyx_Mineral 2014

 

Fossiles Holz

 

Verkieselung wird auch Silifizierung genannt und ist das Ausfüllen von Porenräumen durch Siliziumdioxid (SiO2). Verkieseltes Holz oder auch versteinertes Holz genannt, entstand indem in Wasser gelöste Kieselsäure in die Hohlräume des Holzes eindringt, die organischen Verbindungen ersetzt und sich zu Quarz umwandelt. Für diesen Prozess sind die Unterbrechung der Sauerstoffzufuhr und der Schutz vor Mikroorganismen notwendig. Dies war zum Beispiel der Fall, wenn Holz in Flüssen oder Seen lagerte und schnell von Sedimenten bedeckt wurde. Der Prozzes dauert mehrere Millionen Jahre.

 

Quelle: http://www.geocaching.com/geocache/GC1WHX8_verkieselung-petrified-wood 2014

 

Terrakotta

 

Terrakotta (nach italienisch terra cotta ‚gebrannte Erde‘) ist die Bezeichnung für unglasierte keramische Produkte oder Erzeugnisse der Gruppe Tonware. Terrakotta kann auch den natürlich-warmen, erdig bis rötlichen Farbton bezeichnen, der für diese Keramik typisch ist.

Terrakotta wird aus eisenhaltigem rotem, aber auch aus kalkhaltigem gelblichem Ton hergestellt. Die mineralische Zusammensetzung der Tonsorten bzw. ihrer Mischungen und Beimengungen (Magerung) bestimmt die charakteristischen Eigenschaften hochwertiger Terrakotten. Die Stücke weisen den typischen Terrakotta-Farbton und gute Haltbarkeit auf, sind wasserfest und widerstandsfähig gegen Frost.

 

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Terrakotta 2014

 

 

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